Die Entstehung von natürlichem Mineralwasser ist tief beeindruckend – sogar sehr tief!
Bevor es in die Flasche gelangt, hat natürliches Mineralwasser bereits einen langen Weg hinter sich. Das sprudelnde Nass ist vor langer Zeit als Niederschlagswasser in den Boden eingedrungen und bis zu mehrere hundert Meter tief in die Erde gesickert.
Die Gesteinsschichten, die das Wasser im Laufe der Jahrhunderte hierbei durchdringt, sind verantwortlich für den Geschmack des Mineralwassers. Das Wasser wird auf seinem Weg zur Quelle gereinigt und nimmt wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Natrium oder Calcium auf. Je nach Gesteinsart liegen die Mineralstoffe und Spurenelemente in unterschiedlicher Konzentration und Zusammensetzung vor.
Das Wasser sickert solange durch die Bodenschichten, bis es an eine undurchlässige Schicht stößt – beispielsweise auf Ton. Ist diese Schicht nicht absolut dicht, gelingt es einem Teil des Wassers dennoch, weiterzusickern. Die Folge: Es bilden sich mehrere Grundwasserschichten übereinander.
Mineralwasser stammt aus tieferen Grundwasserschichten, dem Tiefenwasser. Dort hat es sich in vielen Fällen mit Kohlensäure angereichert, die während vulkanischer Aktivität entstanden ist. Der lange Weg durch die Gesteinsschichten garantiert die einzigartige natürliche Reinheit des Mineralwassers.