
Schon die Römer schätzten das mineralhaltige Getränk aus den germanischen Provinzen. Sie entdeckten die wohltuenden Wirkungen warmer Quellbäder auf die Gesundheit und entwickelten eine ausgeprägte Badekultur. Auch als Getränk stand Mineralwasser aus Germanien so hoch im Kurs, dass die Römer es in Tonkrügen über die Alpen nach Rom transportierten.
Im Mittelalter und vor allem im 16. Jahrhundert erkannten Ärzte hierzulande den therapeutischen Wert des Mineralwassers. So entwickelten sich in den deutschen Mineralbädern die berühmten Bade- und Trinkkuren.
Mit Beginn des 17. Jahrhunderts transportierte man Mineralwasser auch über weite Strecken. In versiegelten Füllkörben und Tonkrügen gelangte es nach England und Russland, ja sogar nach Amerika und Australien. Um 1800 tauchte die erste Glasflasche für Mineralwasser auf.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Mineralwasser vor allem ein Getränk für die oberen Zehntausend. Nur zwei Liter Mineralwasser pro Kopf und Jahr tranken die Deutschen vor dem Zweiten Weltkrieg im statistischen Durchschnitt. Heute ist Mineralwasser das beliebteste alkoholfreie Getränk der Deutschen: Jeder trinkt mehr als 134 Liter Mineral- und Heilwasser im Jahr.
Zu Recht: Deutsches Mineralwasser ist ein streng kontrolliertes Naturprodukt. Erfahren Sie, wie Mineralwasser von der Quelle sicher auf den Tisch kommt.