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Mineralwasser

Aktuell

Ausgabe 02/2017

Frühjahrsmüdikeit ade!

Mit Mineralwasser schwungvoll in den Frühling.

Leichte Küche

Mineralwassser-Kochtipps für die schlanke Linie.

Fit im Sport

Mineralwasser als ideales Basisgetränk.

Frühjahrsmüdigkeit? Richtiges Trinken und Bewegung lassen sie verfliegen

Der Temperaturanstieg, veränderte Lichtverhältnisse und nicht zuletzt die Zeitumstellung im März stellen den menschlichen Organismus jedes Jahr vor neue Herausforderungen, die sich häufig in der sogenannten „Frühjahrsmüdigkeit“ äußern. Doch es gibt zwei wirkungsvolle Gegenmittel: Mineralwasser trinken und viel Bewegung an der frischen Luft! So verfliegt die Müdigkeit und es gelingt ein schwungvoller Start in den Frühling.   

Für Wohlbefinden und Fitness spielen regelmäßiges und ausreichendes Trinken eine entscheidende Rolle. Denn nur wenn der Körper gut mit Flüssigkeit versorgt ist, bleiben Körper und Geist wach. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen eine Trinkmenge von 1,5 Litern täglich. Ein weiterer Liter wird bei ausgewogener Ernährung über die Nahrung aufgenommen. Aber auch die Auswahl des richtigen Getränks ist entscheidend: Ein Basisgetränk für den Alltag sollte den Körper in erster Linie mit Flüssigkeit versorgen, ohne ihn mit Zucker oder Kalorien zu belasten. Natürliches Mineralwasser eignet sich daher optimal als Durstlöscher und ist zugleich ein Naturprodukt von höchster Qualität. Es wird nicht aufbereitet, sondern direkt an der Quelle sicher und hygienisch in Flaschen abgefüllt.   

Macht sich ein Stimmungstief bemerkbar, hilft Bewegung an der frischen Luft. Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung in Körper und Gehirn, löst Verspannungen und lockert die Muskeln. Die frische Luft sorgt zudem für eine Extraportion Sauerstoff und macht den Kopf wach und klar. Für längere Ausflüge empfiehlt es sich, eine Flasche Mineralwasser mitzunehmen – so bleibt der Durst nicht auf der Strecke.

Natürliches Mineralwasser: Ein echtes Naturprodukt!

Unverarbeitet und natürlichen Ursprungs – so wünschen sich viele Verbraucher heutzutage ihre Lebensmittel. Ein Getränk, das diesen hohen Ansprüchen gerecht wird, ist das Naturprodukt Mineralwasser.

Es stammt aus geschützten Wasservorkommen tief unter der Erde und muss laut Gesetz ursprünglich rein sein. Eine nachträgliche Bearbeitung durch chemische Hilfsstoffe ist daher strengstens untersagt. Nur wenige Behandlungsverfahren sind laut der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung erlaubt, wie z.B. das Abtrennen von Eisen. Eisen ist in einigen Mineralwässern von Natur aus enthalten und beeinflusst als natürlicher Inhaltsstoff die Reinheit des Mineralwassers nicht. Jedoch könnte es beim Öffnen der Flasche mit dem Luftsauerstoff reagieren und dadurch rot ausflocken. Durch das Abtrennen wird sichergestellt, dass die Verbraucher ihr Mineralwasser auch optisch ansprechend genießen können.

Dass Mineralwasser ohne chemische Aufbereitung auskommt, ist laut Lebensmittelchemiker und Wassersommelier Dr. Peter Schropp ein wahres „Geschenk der Natur“. Denn die Böden und Gesteine, die das Naturprodukt auf seinem Weg in seine unterirdischen Vorkommen passiert, wirken wie eine Waschstraße, die das Mineralwasser auf natürlichem Wege reinigt und filtert. Natürliches Mineralwasser ist zudem das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung erhält.

„Neues von den Mineralwasser-Experten“: Mineralwasser als ideales Sportgetränk

Im zweiten Teil unserer neuen Serie beantwortet Mineralwasser-Expertin und Fitness-Coach Susanne Keppler die Frage: Was macht Mineralwasser zum idealen Sportgetränk?

„Meine Beobachtung ist, dass viele Sportler noch immer auf sehr zuckerhaltige Getränke für das Fitnesstraining setzen. Da diese jedoch häufig „hyperton“ sind –  also ihre Teilchendichte höher ist als die des menschlichen Blutes –, muss dem Organismus zunächst Flüssigkeit entzogen werden, damit die Flüssigkeit in die Blutbahn gelangt. Natürliches Mineralwasser hingegen hat eine geringere Teilchendichte als das Blut und kann deshalb besonders gut aufgenommen werden. Das macht es zum idealen Basisgetränk für den Sport.

Einen positiven Zusatznutzen bringt zudem ein hoher Gehalt an Hydrogencarbonat – 1.500 mg pro Liter sind ein guter Richtwert für Sportler. Hydrogencarbonat wirkt im Körper als Säurepuffer und beugt daher einer leistungsmindernden Übersäuerung der Muskeln vor.

Außerdem sollten Sportler beim Training bedenken, dass der Körper über den Schweiß Natrium verliert. Natriummangel kann unter anderem zu Muskelkrämpfen führen, weshalb ein Mineralwasser mit mehr als 200 mg Natrium pro Liter für Sportler sinnvoll ist – insbesondere im Sommer, wenn der Körper über das Schwitzen noch einmal zusätzlich an Flüssigkeit verliert.“

Clevere Kochtipps für die leichte Küche mit Mineralwasser

Schlägt man heute eines der vielen Magazine zum Thema Kochen auf, wird schnell klar: Eine ausgewogene Ernährung liegt voll im Trend. Aber wie lässt sich diese im Alltag möglichst einfach umsetzen? Eine Zutat, die jederzeit griffbereit ist und mit der sich ganz unkompliziert überflüssige Kalorien einsparen lassen, ist natürliches Mineralwasser. Ernährungswissenschaftlerin Birgit Oelbüttel gibt drei Tipps, wie Mineralwasser die leichte Küche ergänzt:

Fettfreies Dünsten und Braten
„Mineralwasser ist eine kalorienfreie Alternative zu Öl oder Butter. Zum Anbraten einfach kohlensäurehaltiges Mineralwasser in eine heiße beschichtete Pfanne geben und kurz aufschäumen. Fleisch oder Fisch dazugeben und goldbraun garen. Ist die Flüssigkeit verdampft, bei Bedarf esslöffelweise weiteres Mineralwasser hinzugeben.“

Locker-luftige Desserts
„Egal, ob Quark, Waffeln oder Mousse – kohlensäurehaltiges Mineralwasser macht Desserts cremig-zart und spart Milch oder Sahne. Mit einem nur leicht mineralisierten Mineralwasser bleibt der Eigengeschmack der Süßspeisen optimal erhalten.“

Extra lockerer Teig
„Ersetzt man im Teig einen Teil der Milch durch Mineralwasser mit viel Kohlensäure, geht die Masse besser auf und wird besonders locker. Denn die Kohlensäure wirkt wie ein Triebmittel und ist damit ein natürlicher Ersatz für Backpulver. Ganz nebenbei enthält der Teig auch weniger Kalorien.“

„Was steckt drin?“ – Teil 2: Calcium

Natürliches Mineralwasser ist auch aufgrund seiner Inhaltsstoffe wertvoll für den menschlichen Körper. Um welche Inhaltsstoffe es sich dabei genau handelt und für welche Körperfunktionen diese wichtig sind, erklären wir in unserer Serie „Was steckt drin?“. Dieses Mal geht es um Calcium.      

Der Mineralstoff Calcium: Calcium ist der im menschlichen Körper am häufigsten vorkommende Mineralstoff und gilt als wahres Multitalent. Denn er erfüllt im Körper gleich drei wichtige Aufgaben: Calcium ist maßgeblich am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt und spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung sowie für die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln. Ein Calciummangel kann zum Beispiel zu einer Entkalkung der Knochen (Osteoporose) mit daraus resultierenden Knochenbrüchen führen, wobei Frauen hiervon häufiger betroffen sind als Männer. Weitere Folgen eines Mangels können Zahn-, Haar- und Nagelschäden sein. Auch Krampfzustände und Herzrhythmusstörungen sind möglich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Calcium-Zufuhr von 1000-1200 mg. Für Kinder und Jugendliche liegen die empfohlenen Werte je nach Alter zwischen 600 mg (1-4 Jahre) und 1200 mg (13-15 Jahre) pro Tag. Gerade für Kinder in Wachstumsphasen ist eine ausreichende Versorgung mit Calcium besonders wichtig, da sie nur so eine optimale Knochendichte entwickeln können. Auch wer sich vegan ernährt oder beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen auf Milchprodukte verzichten muss, kann mit einem gezielt ausgewählten Mineralwasser den Calciumbedarf des Körpers decken. Laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) gilt ein Mineralwasser ab 150 mg pro Liter als „calciumhaltig“.

Mineralwasser-Wissen: Warum die Zitronenscheibe in natürlichem Mineralwasser „fehl am Platz“ ist

Wer im Restaurant, Café oder Biergarten ein Mineralwasser bestellt, erhält dazu oft ein Glas, das mit einer halben Zitronenscheibe garniert ist. Woher aber stammt das Ritual der Zitronenscheibe im Wasserglas? Und ist es überhaupt sinnvoll? Wassersommelier Armin Schönenberger hat diese Frage in der IDM-Broschüre „Mineralwasser für Genießer“ wie folgt beantwortet:

„Das Ritual entstand ursprünglich im Mittelmeerraum und die ihm zugrundeliegende Geschichte ist eher zum Schmunzeln: Im feucht-warmen mediterranen Klima begannen die Kronkorken, die als Flaschenverschluss dienten, leicht zu rosten. Da der Rost am Flaschenrand hängen blieb, benutzten die Menschen eine Zitronenscheibe, um den Rand zu säubern. Und die Pointe, die für das heutige Hygieneempfinden höchst irritierend ist: Anschließend warfen sie die Zitronenscheibe ins Glas!“

Ob im Glas oder anderweitig entsorgt – die Zitronenscheibe hat heutzutage keine Funktion mehr, denn Mineralwasser wird  hygienisch abgefüllt und sicher verschlossen. Wer tatsächlich Mineralwasser mit Zitronengeschmack trinken möchte, kann dem Naturprodukt frisch gepressten Zitronensaft hinzufügen oder auf ein Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränk mit Zitronengeschmack zurückgreifen.