GANZ KLAR – Natürliches Mineralwasser

Brancheninitiative klärt auf: Natürliches Mineralwasser ist ein einzigartiges Naturprodukt

Um Verbraucherinnen und Verbrauchern den besonderen Wert von natürlichem Mineralwasser zu vermitteln, haben die deutschen Mineralbrunnen und der Getränkehandel eine gemeinsame Kommunikationskampagne gestartet. In bis zu 8.000 Getränkefachmärkten in ganz Deutschland weisen aufmerksamkeitsstarke Bildmotive und plakative Botschaften auf den natürlich reinen Durstlöscher aus der Tiefe hin. Untermalt wird dies mit verschiedenen Geschichten zu dem einzigartigen Naturprodukt Mineralwasser in den digitalen und sozialen Medien.

Deutschland ist weltweit das Mineralbrunnen-Land Nr. 1. Nirgendwo sonst können sich die Menschen an einer solchen Vielfalt erfreuen: Über 500 verschiedene natürliche Mineralwässer spiegeln die abwechslungsreiche Geologie der unterschiedlichen Regionen unserer Heimat wider. Kaum ein anderes Produkt entsteht so natürlich und gelangt so frisch und unverfälscht zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern wie Mineralwasser. Kein Wunder also, dass natürliches Mineralwasser hierzulande das beliebteste Kaltgetränk ist.


10 gute Gründe für Mineralwasser

 

Wohl kaum etwas ist so wichtig für Mensch und Natur wie das Element Wasser. In Deutschland können wir uns über besonders reichhaltige Vorkommen und neben dem Trinkwasser aus der Leitung über eine große Vielfalt an natürlichem Mineralwasser freuen. Doch Wasser ist nicht gleich Wasser: Was ist das Besondere am Naturprodukt Mineralwasser und was unterscheidet natürliches Mineralwasser von Leitungswasser?

Naturreinheit – Natürliches Mineralwasser ist ursprünglich rein

Mineralwasser stammt aus geschützten natürlichen Wasservorkommen tief in der Erde. Auf seinem Weg durch die Erdschichten und Gesteine wird Regenwasser gefiltert und auf natürliche Weise gereinigt – so entsteht „natürliches Mineralwasser“1, das ursprünglich rein und direkt ab der Quelle trinkbar ist. Seine charakteristische Zusammensetzung darf nicht verändert werden. Deshalb können wir uns bei natürlichem Mineralwasser immer auf gleichbleibend hohe Qualität verlassen – von der Quelle bis ins Glas.

Leitungswasser hingegen wird zu 70 Prozent aus Grund- und zu 30 Prozent aus Oberflächenwasser gewonnen. Für die Aufbereitung des Rohwassers zu Trinkwasser sind 90 chemische Zusatzstoffe und neun Desinfektionsverfahren erlaubt.

Vielfalt – Natürliches Mineralwasser ist vielfältig

Aufgrund seiner klimatischen Bedingungen und der einzigartigen Geologie ist Deutschland das „Mineralwasser-Land Nummer 1“. Wir haben die Wahl aus mehr als 500 amtlich anerkannten natürlichen Mineralwässern – jedes mit einem unverwechselbaren Geschmack und einer individuellen Zusammensetzung an Mineralstoffen und Spurenelementen. Bei natürlichem Mineralwasser schafft das Etikett jederzeit Transparenz über die wichtigsten Inhaltsstoffe und bietet uns Vergleichsmöglichkeiten und eine vielfältige Auswahl.

Bei Leitungswasser gibt es diese Auswahl und Transparenz nicht, da jeder Haushalt nur mit einem einzigen Wasser aus dem Netz des zuständigen Trinkwasserversorgers beliefert wird. Leitungswasser ist ein anonymes Produkt, dessen Herkunft nicht näher bestimmt ist.

Nachhaltigkeit – Natürliches Mineralwasser ist nachhaltig

Mineralwasser ist Teil des natürlichen Wasserkreislaufs. Es darf nur aus Vorkommen gewonnen werden, die sich auf natürliche Weise regenerieren. Um die natürlichen Mineralwasser- Vorkommen zu schützen und zu erhalten, unterliegt jede Nutzung einer Entnahmeregelung, die vorgibt, welche Menge pro Tag aus einer Quelle entnommen werden darf. Auch die Abfüllung durch die Mineralbrunnenbetriebe erfolgt nachhaltig. Darüber hinaus sorgen optimierte Prozesse und regionale Vertriebswege für minimale CO2-Emissionen. In einem weiteren Schritt geht es darum, die gesamte Prozesskette des Naturprodukts Mineralwasser klimaneutral zu stellen.

Leitungswasser hat gegenüber klimaneutralen Mineralwässern keine Vorteile im CO2-Fußabdruck.

Gesundheit – Natürliches Mineralwasser ist ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung

Natürliches Mineralwasser deckt zu rund einem Drittel den täglichen Flüssigkeitsbedarf der Menschen von etwa 1,5 Litern und ist damit das beliebteste Kaltgetränk in Deutschland. Es begleitet uns im täglichen Leben und muss einiges können – natürlich den Durst löschen, kalorienfrei sein, wertvolle Inhaltsstoffe liefern und schmecken. Natürliches Mineralwasser, ob in der Glas- oder der PET-Flasche2, gibt es für jedes Bedürfnis: von natriumarmer Zusammensetzung für die natriumarme Ernährung bis zu hoher Mineralisierung, z. B. mit Calcium und Magnesium, für den Ausgleich des Mineralstoffhaushalts bei gesteigerter körperlicher Aktivität. Darüber hinaus besitzen Heilwässer als zugelassene Arzneimittel aufgrund ihrer natürlichen Mineralisierung vorbeugende, lindernde und heilende Wirkungen.

Leitungswasser kann eine solche Bandbreite nicht bieten. Es wird nur zu etwa 5 Prozent zum Trinken und Kochen verwendet, aber zu mehr als 95 Prozent als Brauchwasser für andere Verwendungszwecke wie Körperpflege, Spülen, Waschen oder Putzen eingesetzt.

Geschmack – Natürliches Mineralwasser bietet einen unverwechselbaren Geschmack

Die Natur verleiht jedem der über 500 natürlichen Mineralwässer in Deutschland seinen unverwechselbaren Geschmack. So unterschiedlich wie die Regionen in Deutschland sind, so verschieden sind auch die natürlichen Mineralwässer, die ihnen entspringen. Bodenbeschaffenheit, Fließgeschwindigkeit, Temperatur und weitere geologische Gegebenheiten unterscheiden sich von Mineralwasser-Vorkommen zu Mineralwasser-Vorkommen. Wie ein Fingerabdruck ist jedes natürliche Mineralwasser auf diese Weise charakteristisch gekennzeichnet durch einen individuellen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen in Verbindung mit mehr oder auch weniger Kohlensäure.

Leitungswasser aus dem Hahn bietet diesen natürlichen Geschmack nicht. Es muss zuvor in der Regel aufwendig aufbereitet werden, damit es genusstauglich ist. Zudem kann sich der Einsatz von Desinfektionsmitteln wie Chlor auf den Geschmack auswirken.

Sicherheit – Natürliches Mineralwasser bietet eine hohe Produktsicherheit

Natürliches Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung erhält. Hierzu müssen über einen langen Zeitraum mehr als 200 Untersuchungen durchgeführt und den Behörden vorgelegt werden. Natürliches Mineralwasser muss direkt am Quellort in die Flasche oder andere geeignete Verpackungen abgefüllt werden. So ist die Reinheit des Naturprodukts von der Quelle bis zum Verzehr jederzeit sichergestellt.

Bei Leitungswasser geht die Haftung der Wasserversorger für die Wasserqualität an der Wasseruhr auf den Hauseigentümer über. Risikofaktoren wie die Qualität von Leitungssystemen, der hygienische Zustand der Wasserhähne und häufig lange Standzeiten des Wassers in den Leitungen3 können die Qualität von Leitungswasser negativ beeinflussen. Diese Risikofaktoren gelten auch für Wassersprudler.

Versorgung – Natürliches Mineralwasser gewährleistet eine sichere Versorgung der Bevölkerung

Natürliches Mineralwasser leistet einen wertvollen Beitrag zur sicheren Versorgung der Menschen mit trinkbarem Wasser, insbesondere bei Ausfall der leitungsgebundenen Versorgung oder in Krisensituationen. Die Gewinnung von natürlichem Mineralwasser aus geologisch vor Verunreinigung geschütztem Tiefengrundwasser steht nicht in Konkurrenz zur Leitungswasserversorgung. Die Mineralwasser-Nutzung wird behördlich genehmigt und ist streng begrenzt. Rund 11 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser trinken die Menschen in Deutschland pro Jahr.

Leitungswasser kommt jedes Jahr auf einen Verbrauch von rund 5 Billionen Litern. Allein aus maroden Rohrleitungen für Leitungswasser versickern dabei pro Jahr rund 260 Milliarden Liter – eine Menge, die dem 23-fachen Mineralwasser-Konsum in Deutschland entspricht.

Kultur – Natürliches Mineralwasser ist fester Bestandteil unserer Trinkkultur

Natürliches Mineralwasser ist ein Kulturgut in Deutschland. Die ersten deutschen Mineralwasser-Quellen waren bereits in der Römerzeit bekannt. Im 17. und 18. Jahrhundert war Mineralwasser zunächst ein Luxusgut. Natürliches Mineralwasser gehört heute hierzulande zum täglichen Leben und zu einer natürlichen Ernährungsweise dazu – ob zu den Mahlzeiten oder zwischendurch, beim Sport oder auf dem Sofa, als Begleiter zu Wein oder Kaffee, pur oder gemixt.

Leitungswasser bleibt auch nach dem Aufsprudeln mit einem Wassersprudler ein technisches Produkt – natürliches Mineralwasser lässt sich so keinesfalls herstellen. Auch verbessern Sprudlergeräte die Beschaffenheit des Leitungswassers nicht – es kommt die gleiche Wasserqualität heraus, die auch hineinläuft. Wassersprudler leisten somit auch keinen Beitrag zu einer natürlichen Ernährung.

Naturschutz – Natürliches Mineralwasser ist Naturschutz

Natürliches Mineralwasser befindet sich in einem sensiblen Ökosystem. Jedes Mineralwasser ist ein individuelles Spiegelbild seiner Entstehungsregion und deren Geologie. Jede Quelle ist damit einzigartig. Damit dies so bleibt, hat der Erhalt der Güte der Mineralwasser-Vorkommen allerhöchste Priorität. Zum Naturschutz gehört auch das vorbildliche Mehrweg- und Kreislaufsystem in Deutschland. Hiermit sorgen die Unternehmen dafür, dass leere Mineralwasser-Flaschen nicht in der Umwelt – und damit auch nicht in den Weltmeeren – landen, sondern wiederverwendet oder zu nahezu 100 Prozent recycelt werden.

Arbeitsplätze – Natürliches Mineralwasser sichert Arbeitsplätze

Die rund 200 kleinen und mittleren Mineralbrunnenbetriebe in Deutschland bieten ca. 12.500 Menschen Arbeitsplätze, überwiegend in ländlichen Regionen. Die Unternehmen sind größtenteils familiengeführt und haben zum Teil Jahrzehnte bis Jahrhunderte zurückreichende Wurzeln in ihrer jeweiligen Region. Sie sind stark in das gesellschaftliche Leben vor Ort eingebunden und erbringen eine Vielzahl an gemeinwohlorientierten Leistungen. Zudem sind sie wichtige und verlässliche Partner für unterschiedliche Wirtschaftszweige – den Getränkefachgroßhandel, die Gastronomie und Hotellerie, die Veranstaltungsbranche und viele weitere mehr.


10 gute Gründe für natürliches Mineralwasser

„10 gute Gründe für natürliches Mineralwasser“ – zusammengefasst in einem Faltblatt – bringen auf den Punkt, was den beliebten Durstlöscher so unvergleichlich macht. Allen voran stehen Aspekte wie seine ursprüngliche Reinheit, die große Vielfalt an einzigartigen Produkten und damit verbunden der unverwechselbare Geschmack jedes natürlichen Mineralwassers, die es besonders wertvoll machen. Die Menschen in Deutschland decken rund ein Drittel ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfs mit natürlichem Mineralwasser. Es ist damit das beliebteste Kaltgetränk. Und es unterscheidet sich von Trinkwasser aus dem Hahn: Leitungswasser wird im Haushalt vor allem als Brauchwasser zum Putzen, Waschen, Spülen oder Duschen genutzt. Der Gesetzgeber hat deshalb auch nicht ohne Grund unterschiedliche Verordnungen erlassen, die den rechtlichen Rahmen für die Qualität der verschiedenen Wasserarten natürliches Mineralwasser und Leitungswasser vorgeben.

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1 Die Bezeichnung „natürliches Mineralwasser“ ist in einer EU-Richtlinie für alle Mitgliedstaaten einheitlich festgelegt und damit geschützt.
2 Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hat PET keinen negativen Einfluss auf die Mineralwasser-Qualität und ist gesundheitlich unbedenklich.
3 Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt: Trinkwasser, das länger als vier Stunden in der Trinkwasser-Installation „stagniert“ (gestanden) hat, sollte nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken genutzt werden.