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Mineralwasser

Aktuell

Ausgabe 04/2019

Die neue „Infoquelle“ ist da

Die „Infoquelle“ behandelt Themen zum Thema Mineralwasser.

Kleines Einmaleins der Wasserkunde

Zwischen den Wasserarten gibt es große Unterschiede.

Durst – Frühwarnsystem des Körpers

Regelmäßiges Trinken ist von sehr großer Bedeutung.

Die neue „Infoquelle“ ist da!

Im Sommer 2019 sorgte die „Infoquelle“ – das Mineralwasser-Magazin der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) – erneut für erfrischende Unterhaltung dort, wo Menschen Zeit zum Lesen haben: In zahlreichen ICE-Zügen der Deutschen Bahn fuhr die „Infoquelle“ in der Hauptreisezeit mit, zudem lag sie in Wartezimmern von Arztpraxen aus. Die Distribution erfolgte unter anderem in Kooperation mit dem „Lesezirkel“-Service.

Von interessanten Fakten zur Herkunft, Entstehung und Abfüllung von natürlichem Mineralwasser bis hin zu ausführlichen Interviews mit Experten, Trinktipps und Rezepten mit Mineralwasser wurde in der neuen Ausgabe der „Infoquelle“ auf 28 Seiten eine große Vielfalt an Themen und Neuigkeiten rund um das Naturprodukt geboten. Woher stammt natürliches Mineralwasser, wie gelangt es in die Flasche und schließlich zum Verbraucher? Antworten auf diese und weitere spannende Fragen bietet die „Infoquelle“, die unter https://www.mineralwasser.com/nc/publikationen.html zum Download zur Verfügung steht. Die Ernährungsexpertin und TV-Moderatorin Dr. Alexa Iwan gibt Tipps für ein richtiges Trinkverhalten, während Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA, erläutert, welchen Stellenwert natürliches Mineralwasser in der Gastronomie hat.

Schwerpunkt der diesjährigen „Infoquelle“ sind die Themen Qualität und Sicherheit von Mineralwasser.

Kleines "Einmaleins" der Wasserkunde

Natürliches Mineralwasser, Tafelwasser, Quellwasser, Heilwasser oder Leitungswasser: Sie alle unterscheiden sich von einander, doch nicht jeder Verbraucher weiß auf Anhieb, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt. Verschiedene Gesetze und Verordnungen regeln, welche Eigenschaften die einzelnen Wasserarten besitzen müssen.

Natürliches Mineralwasser...

ist ein reines Naturprodukt. Es stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen besonders geschützten Wasservorkommen und muss laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO) direkt am Quellort in Flaschen abgefüllt werden. Mineralwasser ist zudem das einzige amtlich anerkannte Lebensmittel in Deutschland.

Das Anerkennungsverfahren umfasst über 200 geologische, chemische und mikrobiologische Untersuchungen. Strenge Kontrollen durch die Brunnenbetriebe, Behörden und unabhängige Labore garantieren Verbrauchern eine gleichbleibend hohe Qualität – von der Quelle bis auf den Tisch.

Tafelwasser...

wird industriell hergestellt und ist daher kein Naturprodukt. Es kann ein Gemisch aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten sein. Erlaubt ist das Mischen von Trinkwasser, Mineralwasser, Natursole, Meerwasser sowie die Zugabe von Mineralstoffen und Zusatzstoffen (z.B. Kohlensäure)

Quellwasser...

stammt ebenfalls aus unterirdischen Wasservorkommen. Der Mineralstoffgehalt muss nicht konstant sein, zudem bedarf es keiner amtlichen Anerkennung. Quellwasser unterliegt der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung, doch werden nicht dieselben hohen Reinheitsanforderungen gestellt wie an Mineralwasser.

Heilwasser...

stammt wie natürliches Mineralwasser aus unterirdischen und besonders geschützten Wasservorkommen. Aufgrund seines besonderen Gehalts an Mineralstoffen besitzt es vorbeugende, heilende und lindernde Wirkung, die anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen belegt ist. In Deutschland gibt es 35 verschiedene Heilwässer aus unterschiedlichen Regionen. Vor der Abfüllung in Flaschen muss Heilwasser vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen werden. Dafür sind eine Vielzahl von Analysen und Gutachten zu erbringen, die die Wirkung des Heilwassers bestätigen und zudem seine hohe Qualität nachweisen.

Leitungswasser...

wird in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen, Talsperren) gewonnen. Die Voraussetzungen für Leitungswasser sind in der Trinkwasserverordnung geregelt. Leitungswasser dient sehr unterschiedlichen Verwendungszwecken (z. B. Trinken, Kochen, Körperpflege) und muss hierfür ggf. aufbereitet werden, also gereinigt, desinfiziert und in der Zusammensetzung verändert werden. Der Trinkwasserversorger verantwortet die Qualität des Leitungswassers nur bis zur Wasseruhr, für die Rohrleitungen im Wohnhaus ist der Eigentümer verantwortlich.

Durst – das schlaue Frühwarnsystem des Körpers

Wasser ist ein „Lebenselixier“ und Hauptbestandteil menschlicher Zellen. Es ermöglicht mit der Regulation von Blutdruck und Körpertemperatur oder dem Nährstofftransport über das Blut viele wichtige Körperfunktionen. Daher ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt essenziell für einen funktionierenden Organismus. Da der Körper täglich über die Atmung, die Haut, den Harn oder die Verdauung Wasser verliert, gibt es ein schlaues Frühwarnsystem: den Durst! Dieser schlägt bei akutem Flüssigkeitsverlust Alarm und erinnert uns daran, unsere Flüssigkeits- und Mineralstoffreserven durch Trinken wieder aufzufüllen.

Doch woher weiß der Körper, dass er Durst „melden“ muss – und wann der Durst gestillt ist? Hier steht die Forschung noch ganz am Anfang. Erst vor wenigen Jahren wurde ein Bereich im Gehirn lokalisiert, der für die Steuerung des Durstes zuständig ist. Wie dieses „Durstzentrum“ funktioniert, ist jedoch noch nicht genau bekannt.

Klar ist aber: Bestenfalls kommt es erst gar nicht zum Warnsignal Durst! Durch regelmäßiges Trinken lässt sich dies ganz einfach vorbeugen. Ob zu Hause oder unterwegs: Mit natürlichem Mineralwasser hat man einen optimalen Begleiter, der nicht nur für einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt sorgt, sondern zusätzlich wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente liefert.

 

Rezept-Idee: Pfirsich-Zitronen-Limonade

Vorbereitungszeit: ca. 10 Minuten

Für 2 Portionen:
2 Bio-Zitronen + 4 Bio-Zitronenscheiben
200 ml Pfirsichnektar
Eiswürfel aus stillem Mineralwasser
4 Bio-Limettenscheiben
200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
Utensilien: Brett, Messer, Saftpresse, 2 Gläser (à ca. 350 ml)

Zubereitung:
Zitronen heiß abspülen, trocken tupfen und den Saft auspressen. Zitronensaft und Pfirsichnektar in die Gläser geben. Gläser mit Eiswürfeln auffüllen, Zitronen- und Limettenscheiben zugeben, mit Mineralwasser aufgießen, verrühren und servieren.

Tipp:    
Anstelle von Pfirsichnektar kann man auch wunderbar Mango- oder Birnennektar verwenden.

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