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Mineralwasser

Aktuell

Ausgabe 04/2017

Trinktipps für die Reise

Die besten Trinktipps für lange Autofahrten.

Einzigartige Vielfalt

Jedes Mineralwasser schmeckt anders.

Mineralwasser-Cocktails

Erfrischend und spritzig durch die heiße Jahreszeit.

Richtig trinken: So kommen ältere Menschen besser durch die heißen Tage

Hohe Sommertemperaturen machen älteren Menschen häufig zu schaffen. Das liegt daran, dass sich der Körper und seine Funktionen im Alter verändern, wie Ernährungsexpertin Brigitte Schulz erläutert. So nimmt beispielsweise das Durstgefühl ab, was dazu führt, dass ältere Menschen häufig zu wenig trinken. Das kann Kreislaufprobleme verursachen. Um die heiße Jahreszeit gut zu überstehen, sollten Senioren daher unbedingt auf einen ausgeglichen Flüssigkeitshaushalt achten. Schulz empfiehlt als Getränk natürliches Mineralwasser. „Das Naturprodukt belastet den Körper nicht zusätzlich, weil es keine Kalorien enthält. Zudem versorgt es den Körper mit Mineralstoffen und Spurenelementen, die man beim Schwitzen verliert.“

Mindestens 1,3 Liter sollten Senioren täglich trinken, so die Expertin. An heißen Tagen kann sich der Bedarf jedoch sogar verdoppeln. Bei natürlichem Mineralwasser lohne sich zudem ein Blick auf das Etikett. Dort ist vermerkt, welche Mineralstoffe und Spurenelemente in dem jeweiligen Mineralwasser enthalten sind. „Mineralstoffe sind im Alter besonders wichtig, weil sie bedeutende Funktionen im Körper erfüllen. Calcium unterstützt zum Beispiel Knochen und Zähne, Magnesium wiederum die Konzentration“, erklärt Schulz.

Ältere Menschen vergessen häufig das Trinken, weil ihr Durstgefühl nachlässt. Um an das regelmäßige Trinken erinnert zu werden, empfiehlt die Ernährungsexpertin, schon am Morgen die benötigte Trinkmenge bereitzustellen. Wenn dann noch zu jeder Mahlzeit und nach jeder Aktivität ein Glas Mineralwasser getrunken wird, werde die benötigte Trinkmenge problemlos erreicht. Ratsam sei auch das Führen eines Trinktagebuchs, in dem die tägliche Trinkmenge dokumentiert wird. Schulz: „Auf jeden Fall sollten Senioren körperliche Signale wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen ernst nehmen, da sie auf einen Flüssigkeitsmangel hinweisen könnten.“

„Neues von den Mineralwasser-Experten“: Trinktipps für die Reise

Sommerzeit ist Reisezeit! Im vierten Teil unserer Serie gibt die Ernährungsexpertin Anja Krumbe hilfreiche Tipps zum Trinken auf längeren Autofahrten und Reisen in den Urlaub oder ins lange Wochenende:

„Es ist schon am Morgen warm, kein Wölkchen am Himmel und die Kinder drängen zum Aufbruch: Wer mit der ganzen Familie unterwegs ist, weiß, dass schon das Packen eine Herausforderung ist: Sind die Papiere vollständig, ist die Reiseapotheke komplett und sind alle Einkäufe erledigt? Mit einer langfristigen Planung ist der Start viel entspannter. Ebenso wichtig ist es, auf das eigene Wohlbefinden zu achten: Wer ohne Stress reisen und fit am Ziel ankommen will, sollte vor allem bei großer Hitze viel trinken – und das nicht erst, wenn der große Durst kommt. Denn bereits ein geringer Flüssigkeitsmangel macht müde, schwächt die Konzentration und bringt Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme mit sich.

Bei normalen Temperaturen verliert ein Erwachsener auch ohne große Anstrengung rund 2,5 Liter Flüssigkeit. An heißen Tagen oder bei körperlicher Belastung summiert sich das schnell auf drei bis vier Liter, die ersetzt werden müssen. Auch bei Kindern darf die nötige Trinkmenge nicht unterschätzt werden. Je nach Alter sollten es mindestens sechs Portionen à 160 – 220 Milliliter sein, bei Hitze deutlich mehr. Da vor allem jüngere Kinder den Durst schnell mal „überspielen“, sollten sie regelmäßig zum Trinken angehalten werden.

Der beste Durstlöscher für heiße Tage und unterwegs ist natürliches Mineralwasser. Das kalorienfreie Naturprodukt bringt nicht nur den Flüssigkeitshaushalt ins Gleichgewicht, sondern liefert zusätzlich wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper beim Schwitzen verliert.“

Transparenz pur: Das Etikett gibt Auskunft über den Durstlöscher Nummer eins

Beim Naturprodukt Mineralwasser wissen Verbraucher ganz genau, woran sie sind – denn ein Blick auf das Etikett verrät detailliert, was darin enthalten ist. „Auf dem Etikett müssen die charakteristischen Inhaltsstoffe von Mineralwasser – also die Mineralstoffe – in ihrer exakten Mengenangabe aufgeführt sein“, erläutert Lebensmittelanalytiker Dr. Gero Beckmann vom Institut Romeis Bad Kissingen.

„Wenn ein Mineralwasser einen besonders hohen Gehalt eines bestimmten Mineralstoffes aufweist, kann das auf dem Etikett zusätzlich vermerkt werden“, so der Experte für Mineralwasser-Analyse weiter. Das ist sehr hilfreich für alle, die zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen auf Mineralstoffe achten oder einen bestimmten Mineralstoff gezielt zu sich nehmen möchten. „Ein als ,calciumhaltig’ deklariertes Mineralwasser enthält beispielsweise mehr als 150 Milligramm Calcium pro Liter“, erklärt Dr. Beckmann.

Trägt ein Mineralwasser den Aufdruck „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“, müssen besondere Anforderungen an die Inhaltsstoffe erfüllt werden, so Dr. Beckmann. Er weist darauf hin, dass der Körper eines Kleinkindes Mineralstoffe und Spurenelemente noch nicht richtig verarbeiten kann. Aus diesem Grund muss der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen in den entsprechenden Mineralwässern sehr niedrig sein. Dr. Beckmann rät Eltern deshalb, sich das Etikett einer Mineralwasserflasche genau anzuschauen. Was viele nicht wissen würden: „Im Gegensatz zu Keimen lassen sich Mineralstoffe nicht abkochen.“

„Was steckt drin?“ – Teil 4: Kalium

Natürliches Mineralwasser ist nicht nur als Flüssigkeitslieferant für den Körper wichtig, sondern auch wegen seiner Inhaltsstoffe. Welche Stoffe in dem Naturprodukt enthalten sind und welche Funktionen sie im Körper erfüllen, erklären wir in unserer Serie „Was steckt drin?“. Dieses Mal ist Kalium an der Reihe.

Der Mineralstoff Kalium: Kalium ist ein essenzieller Mineralstoff, der also lebensnotwendig ist. Es befindet sich hauptsächlich in unseren Körperzellen und übernimmt dort viele wichtige Funktionen. So ist der Mineralstoff beispielsweise für die Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes wichtig und trägt dazu bei, dass der Blutdruck nicht absinkt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen eine Kaliumzufuhr von 4 g pro Tag.  Der Bedarf an dem Mineralstoff steigt jedoch bei erhöhtem Flüssigkeitsverlust wie Sport, körperlicher Arbeit oder Hitze. Symptome für einen Kaliummangel können Muskelschwäche und -krämpfe, ein Absinken des Blutdrucks, Herzrhythmusstörungen und Appetitlosigkeit sein.

Der Kaliumhaushalt des Körpers kann mit gezielt ausgewähltem Mineralwasser unterstützt werden. Ein Mineralwasser gilt ab einem Gehalt von mindestens 25 mg Kalium als „kaliumhaltig“.

Einzigartige Vielfalt: So individuell ist deutsches Mineralwasser

Deutschland ist Mineralbrunnenland! Hierzulande gibt es mehr als 500 natürliche Mineralwässer – jedes davon mit einer anderen Zusammensetzung und individuellem Geschmack. „Deutschland hat eine facettenreiche Natur, und jede Region ist anders“, schwärmt Dr. Peter Schropp, Lebensmittelchemiker und Geschäftsführer der Wassersommelier Union e.V. „Unsere einzigartige Natur spiegelt sich in unseren Mineralwässern wider - denn so unterschiedlich wie die Regionen in Deutschland, so verschieden sind die Mineralwässer, die ihnen entspringen.“

Diese Vielfalt ist weltweit einzigartig – und liegt vor allen Dingen an den geologischen Gegebenheiten sowie an den günstigen Niederschlagsverhältnissen in Deutschland, die die Quellen stets wieder auffüllen. „Mineralwasser sickert als Regenwasser tief ins Erdinnere ein und durchläuft dabei Böden und Gesteinsschichten“, erklärt Dr. Schropp. „Das Gestein ist dabei ausschlaggebend für den charakteristischen Geschmack eines jeden Mineralwassers.“ Da jedes Mineralwasser einer Region mit bestimmten geologischen Verhältnissen entspringt, zeichnet sich jedes Mineralwasser durch ein individuelles Mineralstoffprofil aus und schmeckt entsprechend unterschiedlich. „Doch nicht nur die Art des Gesteins, durch die das Wasser fließt, ist für seinen einzigartigen Geschmack verantwortlich. Dieser ist vielmehr ein Ergebnis verschiedener Faktoren wie beispielsweise der Beschaffenheit des Bodens oder der Geschwindigkeit, in der das Wasser fließt“, sagt der Mineralwasserexperte.

Durch die enorme Mineralwasser-Vielfalt ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Hier lohnt sich ein Blick auf das Etikett, um das richtige Mineralwasser zu finden – und natürlich dem eigenem Geschmack zu folgen. „Calcium verleiht dem Mineralwasser eine leicht herbe Note und ruft häufig ein trockenes Mundgefühl hervor“, erläutert Dr. Schropp. „Der Geschmack von Magnesium wird hingegen sehr unterschiedlich empfunden: einige beschreiben diesen als süßlich, andere als bitter. Wer es eher salzig mag, sollte zu natriumhaltigem Mineralwasser greifen.“

Mineralwasser-Cocktails: Überraschende Kreationen für die nächste Gartenparty

Der Sommer ist die Zeit der Gartenpartys, Picknicks und Grillfeste. Wer seine Gäste dabei mit neuen Getränkeideen überraschen möchte, sollte es einmal mit selbst gemixten alkoholfreien Mineralwasser-Cocktails versuchen. „Die sommerlichen Mixgetränke werden mit natürlichem Mineralwasser besonders frisch“, erklärt Ernährungsberaterin Maike Grimmelt. „Außerdem haben sie weniger Kalorien und sind auch nicht so zuckerhaltig wie viele Cocktail-Klassiker.“

Bei der Kreation von Mineralwasser-Cocktails sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Hinein kommt, was schmeckt. So können ganz einfach immer wieder neue leckere Cocktail-Variationen entstehen, die den Sommer versüßen. Probieren Sie es aus – vielleicht wird das ja Ihr nächster Lieblingscocktail:

•    Ca. 150-200 ml frisch gepressten Saft in einen Shaker geben.
•    40-50 ml Sirup wie Vanille-, Walnuss- oder Holunderblütensirup hinzufügen.
•    Frische Kräuter und Gewürze (z.B. Basilikum, Ingwer oder Zitronengras) dazugeben und kräftig schütteln.
•    Den Cocktail durch ein feines Sieb abseihen und in ein Glas mit Eiswürfeln füllen. Die Eiswürfel lassen sich übrigens auch ganz leicht aus leckerem Mineralwasser zubereiten.
•    Zum Schluss mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser auffüllen und mit frischen Früchten oder Kräutern garnieren.

Wer sich lieber an Rezepte hält, dem sei der alkoholfreie Mineralwasser-Cocktail „Ruby Sunrise“ empfohlen. Mit seiner Mischung aus Grapefruit- und Zitronensaft, Holunderblütensirup, Gurke und reichlich Mineralwasser sorgt er für die nötige Sommer-Erfrischung.

Rezept: Ruby Sunrise
(Zutaten für 2 Gläser à 300 ml)
180 ml frisch gepresster Grapefruitsaft
80 ml frisch gepresster Zitronensaft
100 ml Holunderblütensirup
12 Scheiben Gurke
240 ml natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure
Eiswürfel

Zubereitung
Die Gurkenscheiben mit einem Stößel leicht andrücken und zusammen mit dem Holunderblütensirup, Zitronensaft, Grapefruitsaft und Eiswürfeln in einem Shaker schütteln. Das Ganze über einem Sieb in ein vorgekühltes Longdrink-Glas auf Eiswürfel geben. Das Glas anschließend mit Mineralwasser auffüllen. Mit dünnen Gurkenscheiben, Zitronenschalen und Grapefruitfilet dekorieren.