• 14.12.2017

    Natürlich vielfältig: Mineralbrunnenland Deutschland

    Berlin, 14.12.2017 – Von den Alpen bis zum Nordseestrand – Deutschlands Regionen sind äußerst vielfältig, genauso wie die Mineralwässer, die in ihnen entspringen.

    „Mit über 500 verschiedenen Sorten verfügen wir hierzulande über eine weltweit einzigartige Mineralwasserauswahl“, so Sebastian Rau, Geologe und Leiter des Bereichs Getränke bei SGS Institut Fresenius in Taunusstein. „Möglich macht dies die vielfältige Natur mit ihren unterschiedlichen Gesteinsarten im Untergrund. So unterscheiden sich die Mineralwässer abhängig von ihrer Herkunft in der Zusammensetzung ihrer Mineralstoffe und verfügen damit auch über ein ganz individuelles Geschmacksprofil.“ Für jedes Bedürfnis und jeden Geschmack lässt sich so ein geeignetes Mineralwasser finden.

    Was Sonnenanbeter eher stören dürfte, ist für Deutschlands Mineralwasservielfalt ein Segen: der häufige Niederschlag. In Form von Regen, Schnee oder Hagel sorgt er dafür, dass die unterirdischen Wasserspeicher und damit auch die Mineralwasservorkommen stets von neuem aufgefüllt werden. Das Wasser versickert im Boden und durchläuft auf seinem Weg in die Tiefe dabei Böden und Gesteinsschichten. Die individuelle Zusammensetzung jedes Mineralwassers ist schließlich das Ergebnis verschiedener Faktoren. „Zum einen spielt die Art des Gesteins, durch die das Wasser fließt, eine große Rolle. Sogenannte Hydrogencarbonatwässer entstehen zum Beispiel vor allem in kalksteinhaltigen Regionen wie den deutschen Mittelgebirgen“, erklärt Rau. „Mineralwässer aus der Norddeutschen Tiefebene sind hingegen oftmals von den dort vorhandenen Gips- und Anhydritschichten geprägt und daher häufig sulfathaltig.“ Aber auch die Temperatur und Fließgeschwindigkeit des Wassers hat Einfluss auf die Mineralstoffzusammensetzung. „Je langsamer das Wasser fließt, desto mehr Zeit hat es, um unterschiedlichste Mineralstoffe aufzunehmen“, so Rau. „In ehemals aktiven vulkanischen Regionen nimmt das Mineralwasser zudem prickelnde Kohlensäure auf, die aus abkühlendem Magma des Vulkans im Erdinneren freigesetzt wird.“ Allerdings ist Kohlensäure auch der einzige Stoff, der einem natürlichen Mineralwasser nachträglich zugesetzt werden darf. Je nach eigener Vorliebe kann der Verbraucher bei vielen Quellen zwischen prickelnden und stillen Varianten wählen.  

    Wer mehr über die Mineralwassersorten aus der eigenen Region erfahren möchte, kann sich unter www.mineralwasser.com informieren. Der Mineralbrunnenfinder erleichtert die Suche nach regionalen Mineralwassersorten für jeden Geschmack.

    Bei Rückfragen:
    IDM – Informationszentrale Deutsches Mineralwasser
    Peter Rall
    Telefon: 030 22 66 79-10
    E-Mail: p.rall(at)kohl-pr.de