Brancheninitiative klärt auf: Natürliches Mineralwasser ist ein einzigartiges Naturprodukt

Sankt Augustin, 27.5.2021

Um Verbraucherinnen und Verbrauchern den besonderen Wert von natürlichem Mineralwasser zu vermitteln, haben die deutschen Mineralbrunnen und der Getränkehandel eine gemeinsame Kommunikationskampagne gestartet. In bis zu 8.000 Getränkefachmärkten in ganz Deutschland weisen aufmerksamkeitsstarke Bildmotive und plakative Botschaften auf den natürlich reinen Durstlöscher aus der Tiefe hin. Untermalt wird dies mit verschiedenen Geschichten zu dem einzigartigen Naturprodukt Mineralwasser in den digitalen und sozialen Medien.

Deutschland ist weltweit das Mineralbrunnen-Land Nr. 1. Nirgendwo sonst können sich die Menschen an einer solchen Vielfalt erfreuen: Über 500 verschiedene natürliche Mineralwässer spiegeln die abwechslungsreiche Geologie der unterschiedlichen Regionen unserer Heimat wider. Kaum ein anderes Produkt entsteht so natürlich und gelangt so frisch und unverfälscht zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern wie Mineralwasser. Kein Wunder also, dass natürliches Mineralwasser hierzulande das beliebteste Kaltgetränk ist.

Wohl kaum etwas ist so wichtig für Mensch und Natur wie das Element Wasser. Doch Wasser ist nicht gleich Wasser. Zwischen natürlichem Mineralwasser und Leitungswasser werden allzu oft Vergleiche gezogen, die den unterschiedlichen Charakteristika beider Wasserarten nicht gerecht werden. Mit einprägsamen Botschaften wie „Hier sprudelt die Natur“ oder „Die Leitung kann uns nicht das Wasser reichen“ möchten die Kampagnenteilnehmer das große Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten in das Naturprodukt Mineralwasser weiter stärken und dessen Einzigartigkeit in den Vordergrund stellen.

Neben dem vorbildlichen deutschen Mehrweg- und Kreislaufsystem mit seinem herausragenden Beitrag zum Umweltschutz stehen die besonderen Attribute von Mineralwasser wie Natürlichkeit und Sicherheit im Fokus der ersten Phase der Kampagne. Schließlich durchläuft kein anderes Lebensmittel hierzulande ein so strenges und zeitintensives Prüfverfahren wie natürliches Mineralwasser, denn eine amtliche Anerkennung wird ausschließlich ihm zuteil.

Bevor es so weit ist, wird das Mineralwasser-Vorkommen mit mehreren hundert Einzeluntersuchungen und monatelangen Tests ganz genau unter die Lupe genommen. Auf dem Prüfstand stehen dabei neben der besonders vorteilhaften hydrogeologischen Situation vor allem die dauerhaft einwandfreien mikrobiologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften des Tiefenwassers. Die amtliche Anerkennung bestätigt insbesondere, dass das Mineralwasser aus geschützten unterirdischen Quellen stammt und dass seine Zusammensetzung an Mineralstoffen und Spurenelementen im Rahmen natürlicher Schwankungen konstant ist. Außer Kohlensäure darf ihm nichts hinzugesetzt werden. Allein Eisen und Schwefel, die im Mineralwasser auch zu sehen wären, dürfen entfernt werden, damit es besser schmeckt und der Genuss – im wahrsten Sinne des Wortes – ungetrübt ist.

Bis Mineralwasser sicher und rein in die Flasche kommt, ist sein Weg ebenso lang wie steinig: Schicht um Schicht, durch Böden und Gestein, sickern Niederschläge sehr langsam in die Tiefe. Dabei wird das Wasser zum einen auf natürliche Weise gereinigt. Zum anderen reichert es sich bei seiner Reise mit Mineralstoffen und Spurenelementen aus den verschiedenen Gesteinen an. Erst wenn es auf eine wasserundurchdringliche Schicht trifft, sammelt es sich und bildet ein gut geschütztes Depot – die Quelle.

Von dort wird das Mineralwasser schließlich nach oben gepumpt und muss direkt am Quellort in die Flasche oder eine andere geeignete Verpackung abgefüllt werden. Ein fabrikneuer Schraubverschluss gewährleistet, dass natürliches  Mineralwasser bis zum Öffnen genauso sicher und rein bleibt, wie es die Quelle verlassen hat. So ist die natürliche Reinheit des Naturprodukts von der Quelle bis zum Verzehr jederzeit sichergestellt.


Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)
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