Wenn süße Himbeere auf anregenden Ingwer trifft oder sich Tequila mit frischem Rhabarber und aromatischem Thymian vereint, verspricht dies außergewöhnliche Geschmackserlebnisse.
Mit dem Trinktypentest lässt sich leicht herausfinden, welches Mineralwasser für die individuelle Lebenssituation geeignet ist.
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Wie hoch ist der Konsum von Mineralwasser in Deutschland?
Der Mineralwasserkonsum ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland stark gestiegen. Trank 1970 jeder Bundesbürger im Schnitt zwölf Liter Mineralwasser im Jahr, waren es 2012 schon 137 Liter.
Was unterscheidet Mineralwasser von anderen Wasserarten?
Mineralwasser erhält als einziges Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung. Darüber hinaus sind nur wenige Behandlungsverfahren erlaubt. Leitungswasser dagegen darf mit einer Vielzahl von Verfahren und chemischen Hilfsstoffen aufbereitet werden. Auch Tafelwasser ist ein künstlich hergestelltes Produkt, das verschiedene Wasserarten sowie zugesetzte Mineralstoffe enthalten kann.
Was macht die Vielfalt der über 540 deutschen Mineral- und Heilwässer aus?
Jedes Mineralwasser ist ein Spiegelbild der geologischen Gegebenheiten und der Region, in der es gefördert wird. Jedes Mineralwasser hat seinen spezifischen Gehalt an Mineralstoffe und Kohlensäure und damit auch seinen unverwechselbaren Geschmack. So schmeckt Mineralwasser aus dem Westen Deutschlands mit seinen großen Schiefervorkommen eher weich und mild, vulkanische Gebiete geben dem Wasser mehr Mineralstoffe und Kohlensäure, das Lockergestein im Nordosten schenkt uns ein Mineralwasser mit leicht herber Note. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Wie wird die Qualität von Mineralwasser gesichert?
Als einziges deutsches Lebensmittel erhält natürliches Mineralwasser eine amtlich anerkannte Qualität. Die Mineral- und Trinkwasserverordnung (MTVO) legt genau fest, was ein natürliches Mineralwasser ausmacht und wie es etikettiert und verpackt sein muss. Regelmäßige Kontrollen – sowohl durch die Brunnenbetriebe als auch durch externe Labore und die Lebensmittelüberwachung der Behörden – überprüfen die Zusammensetzung des Naturprodukts. Mineralwasser muss noch am Ort der Quelle abgefüllt werden, um die hohe Qualität für den Verbraucher zu sichern.
Wie kommt die Kohlensäure in das Mineralwasser?
Kohlensäure entsteht aus dem Gas Kohlenstoffdioxid (CO2), das tief aus dem Erdinneren aufsteigt. Besonders häufig kommt das Gas in Gebieten mit Vulkanismus vor. Trifft das aufsteigende Gas auf Wasser, wird es darin gelöst – es bildet sich Kohlensäure.
Wie lange ist Mineralwasser haltbar?
Wie für alle Lebensmittel ist auch für natürliches Mineralwasser ein Mindesthaltbarkeitsdatum vorgeschrieben. In der Regel geben die deutschen Mineralbrunnen bei Glasflaschen ein Mindesthaltbarkeitsdatum von zwei Jahren an, bei PET-Flaschen von einem Jahr. Doch auch nach Ablauf dieser Frist ist Mineralwasser noch bedenkenlos zu genießen. Die Kohlensäure konserviert das Mineralwasser und macht es nahezu unbegrenzt haltbar.
Welches Mineralwasser passt zu welcher Situation?
Das kommt ganz auf Ihre Bedürfnisse an und lässt sich nicht pauschal beantworten: Unter den rund 500 verschiedenen Mineralwässern aus ganz Deutschland ist für jede Lebenssituation und jeden Geschmack das passende dabei. Um herauszufinden, welches Mineralwasser für Sie optimal ist, machen Sie unseren Test. Nach wenigen Klicks erfahren Sie, welches Mineralwasser zu Ihnen passt.
Wie viel Mineralwasser sollte der Mensch täglich trinken?
Der Körper des Menschen besteht – je nach Alter und Geschlecht, Fett- und Muskelanteil – zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Hiervon verlieren wir täglich, ganz ohne Anstrengung, zwei bis zweieinhalb Liter. Diese Menge muss wieder zugeführt werden, denn ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist wichtig für viele Körperfunktionen. Einen Teil nehmen wir mit der Nahrung wieder auf. Die übrige Menge sollte dem Körper über Getränke zugeführt werden. Ernährungsexperten empfehlen Erwachsenen, täglich zwei Liter zu trinken. Bei geistiger und körperlicher Belastung steigt der Bedarf sogar noch an.